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Michael Kamp, Florian Neumann, Karin Jacobs-Zander (Hg.)

Der Igel auf der Klinke
Erinnerungen des Arztes Josef Zander

Josef Zander, Jahrgang 1918, „Schulversager“, wie er sich selbst nannte, Wissenschaftler, Gynäkologe, Leiter der Maistraßenklinik in München und Kunstsammler, berichtet facettenreich, spannend, selbstkritisch und klug aus seinem Leben. Er erlebte als junger Mensch die NS-Zeit, war an der Ostfront und wurde nach dem Krieg Schüler von Adolf Butenandt und Carl Kaufmann. Sodann wirkte er als Wissenschaftler in den USA, übernahm später die Direktion der Heidelberger Frauenklinik, um von 1970 bis 1987 die Frauenklinik in München in der Maistraße zu leiten.
Das Buch gibt genauso Einblicke in das Leben eines Jugendlichen im Rheinland in den 1930er Jahren wie in die Arbeit eines Gynäkologen in den 1950er Jahren. Und es erlaubt die Teilhabe an den Einsichten eines Arztes, der kritisch über seine Profession und das Leben nachdachte. Lesenswert für Mediziner aller Gebiete, für historisch Interessierte und philosophisch Denkende.


Informationen

Leinenband mit Schutzumschlag
400 Seiten mit zahlreichen Abbildungen
19 x 27,5 cm
ISBN 978-3-940061-63-8

38 EUR




Pressemitteilungen


Buchvorstellung „Der Igel auf der Klinke – Erinnerungen des Arztes Josef Zander“ im Ärzteblatt Mecklenburg-Vorpommern, Ausgabe 12/2011


„... Die Erinnerungen von Josef Zander sind weit mehr als ein beruflicher Rückblick auf fast 50 Jahre „gelebte“ Frauenheilkunde und Geburtshilfe. Netzartig mit dem Berufsleben verknüpft sind die ehrlichen, selbstkritischen und klugen Bekenntnisse eines Zeitzeugen des vergangenen 20. Jahrhunderts, eines Jahrhunderts mit geschichtlichen Wandlungen extremer Dimensionen ... Josef Zander hatte als Arzt, Wissenschaftler und akademischer Lehrer ein erfülltes Leben. Seine Parallelkarriere als kenntnisreicher Kunstsammler, vorzugsweise Malerei, zeigt die Vielseitigkeit. Das Lesen dieser Lebenserinnerungen ist ein intellektuelles Vergnügen. Das Buch hat Stil! Besonder die Art, wie erzählt wird, führt in die Kunst der Erinnerung, in der Menschen ihr unbewusstes künstlerisches Vermögen offenbaren. Nun ist jedes Buch aber erst dann am Ziel, wenn es bei seinen Lesern angekommen ist. Deshalb ist es nicht nur Frauenärzten, sondern Ärzten aller Fachrichtungen, historisch Interessierten und philosophisch Denkenden zu empfehlen.“ (Prof. H. H. Büttner, Wismar)



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Buchempfehlung „Der Igel auf der Klinke – Erinnerungen des Arztes Josef Zander“ im Newsletter der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe vom September 2011

„... Das Buch berührt durch seinen Ton, mit seiner Disziplin und Menschlichkeit. Es ist weit mehr geworden als der Lebensrückblick eines bekannten Arztes. Wäre von dem Autor nichts geblieben als nur das Bekenntnis eines Zeitzeugen, dessen literarischer Rang allein würde ihm das Gewicht verleihen, welches das Buch über die wenigen bekannten Arztbiographien hinweghebt ... Es ist für uns geschrieben worden als ein ausführliches, genaues, wahrhaftiges Geschenk, uneitel und gezeichnet von der Nähe des endgültigen Abschieds. Deshalb wird es Bestand haben und kann ein erfülltes Leben erzählen in einer bewundernswert reinen Sprache. Indem wir es lesen, dieses ungewöhnliche letzte Buch, lebt er (Josef Zander) wieder auf in allen, die ihn geliebt und verehrt haben ...“ (Andreas Wildhagen, 7.9.2011)


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