Buecher
Anne Dreesbach und Michael Kamp
Die Luitpoldhütte
125 Jahre Eisen aus Amberg
Die Luitpoldhütte gehört zu den führenden Gießereien in Deutschland: ihre Gussprodukte sind in hochmodernen Fahrzeugen und Maschinen im Einsatz; sie beliefert Kunden in der ganzen Welt.
Die Geschichte der Luitpoldhütte begann, als 1883 der erste Hochofen angeblasen wurde, um das in Amberg geförderte Eisenerz gleich vor Ort verhütten zu können. Ein Vierteljahrhundert später entstanden zwei weitere Hochöfen, eine Rohrgießerei sowie eine Handelsgießerei. Die Inbetriebnahme des zweiten Hochofens fand am 12. März 1911 statt, am 90. Geburtstag des Prinzregenten Luitpold. Zu dessen Ehren wurde die Amberger Hütte in „Luitpoldhütte“ umbenannt.
Das vorliegende Buch erzählt die spannende Geschichte der Luitpoldhütte. Es reflektiert mit faszinierenden, bisher unveröffentlichten Bildern die technische ästhetik des Hüttenwerkes und der Gießereien, und es vermittelt einen Eindruck von den Leistungen sowie vom Arbeitsalltag derjenigen, die über die Jahrzehnte im Bergwerk, im Kunststoffrohrwerk, in der Kokerei, im Zementwerk, am Hochofen und in den Gießereien arbeiteten.
Anfang des 20. Jahrhunderts erlebte die Luitpoldhütte eine Phase der Prosperität und Expansion. Die Zwischenkriegszeit wiederum war eine Zeit der Krisen. 1938 wurde die Luitpoldhütte in die Reichswerke AG „Hermann Göring“ integriert. Nach dem Krieg unterstand die Luitpoldhütte alliierter Kontrolle. 1952 lösten die Alliierten das Unternehmen aus den Reichswerken heraus und gründeten die Luitpoldhütte AG. Es folgten Jahre des Aufschwungs und des Wachstums. In der Wirtschaftswunderzeit wurde sie in großem Maßstab modernisiert. Doch den guten Jahren schlossen sich schwierige Zeiten an. 1964 wurde das Bergwerk und 1968 die Hochofenanlage stillgelegt. Von nun an konzentrierte sich die Luitpoldhütte auf die Gießereibetriebe. 1985 wurde eine der Gießereien – die Röhrengießerei – geschlossen, so dass nur noch die Handelsgießerei bestand. Mitte der 1990er Jahre war auch dieser Betriebsteil gefährdet. Aber durch Flexibilität und Kooperationsbereitschaft aller Beteiligten gelang es, die Produktion weiterzuführen, so dass sich Amberg heute einer der besten Gießereien Deutschlands rühmen kann.
Informationen
In deutscher und englischer Sprache erschienen
Softcover (deutsche Version)
Broschiert (englischer Version)
96 Seiten, 119 Abbildungen
18,7 x 28,5 cm
ISBN 978-3-940061-07-2
19 EUR
Mehr über Anne Dreesbach, Michael Kamp
Pressemitteilungen
Amberger Zeitung vom 19. Dezember 2007
Hüttenromantik am Hochofenfeuer
Buch über die Geschichte der Luitpoldhütte zum 125-jährigen Bestehen –
„Aufwändig recherchiert und wissenschaftlich fundiert“, so charakterisiert Arbeitsdirektor Heinz Wiesnet das 95 Seiten starke Buch, das nun die schon etwas in die Jahre gekommene Broschüre vom Hundertjährigen wirkungsvoll ablöst.
Es erzählt die spannende Geschichte des Unternehmens, reflektiert mit faszinierenden und teils bisher unveröffentlichten Bildern die technische ästhetik des Hüttenwerkes und der Gießereien und es vermittelt einen Eindruck von den Leistungen und vom Arbeitsalltag derjenigen, die über die Jahrzehnte im Bergwerk, im Kunststoffrohrwerk, in der Kokerei, dem Zementwerk, am Hochofen und in den Gießereien gearbeitet haben.
„Das schönste Buch, das wir bisher hergestellt haben“, urteilt Dr. Michael Kamp, dessen Unternehmen „Neumann & Kamp Historische Projekte“ bereits für zahlreiche namhafte Kunden wie MAN Nutzfahrzeuge, die BMW-Bank oder Stiftung Saarländischer Kulturbesitz Geschichte spannend, unterhaltsam und publikumsgerecht aufbereitet hat.
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