Kleines Spiel

Nicola von Otto

Ein kleines Buch über das Kleine Spiel

Seit 1947 lädt das Kleine Spiel Zuschauer zwischen 14 und 104 dazu ein, sich davon zu überzeugen, wie aufregend und anregend Figurentheater sein kann – und das bei freiem Eintritt! Das Buch erzählt die Geschichte dieses Theaters und macht mit seiner extravaganten Ausstattung und den schönen Farbfotos Lust, sich (zum ersten Mal oder wieder einmal) eine Vorstellung anzusehen und sich von der Leidenschaft der Kleinen Spieler anstecken zu lassen.


Informationen

Fadengeheftetes Taschenbuch ohne Buchrücken, mit Faden umwickelt
76 Seiten, 42 Abbildungen
9,8 x 16,6 cm
ISBN 978-3-940061-06-5

9 EUR

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Pressemitteilungen

Puppen Menschen & Objekte 2008/1, Nr. 98

von Norbert Schwarz, theater minimal


„Das Kleine Spiel“, eine Laienspieltruppe in München, spielt seit 60 Jahren Marionettentheater! Der August Dreesbach Verlag, der zum Jubiläum ein kleines Buch herausgebracht hat, lässt den Leser noch vor der Lektüre auf sinnliche Weise mitspielen: zunächst muss ein langer schwarzer Faden (!), der das Heft umschlingt, abgewickelt werden. Ein Geduldspiel. Bitte keine Eile, es geht um 60 Jahre Theatergeschichte. Auf über 70 Seiten wird die Historie des Kleinen Spiels aufgeblättert. Von den Anfängen 1947, über Auszeichnungen wird berichtet, über Krisen, über die Zusammenarbeit mit dem jungen Dramatiker Tankred Dorst, der diesem Theater etwa 13 Jahre verbunden war. Beeindruckend die Fotodokumentationen der Marionetten: schwarz/weiß und in Farbe kann man die Gestaltung der „Spiel“-Marionetten vom Anfang bis heute verfolgen, die mit Verfremdungen, Aussparungen starke Wirkungen erzielen. Eine Tradition aus den Anfangsjahren wird bis heute beibehalten: der Eintritt ist frei, am Ende der Vorstellung werden in einem schwarzen Zylinder Spenden gern entgegen genommen.


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