Buecher
Matthias Georgi und Benjamin Geissert
100 Jahre für den Film
Die Geyer-Werke, 1911 als weltweit zweites Kopierwerk gegründet, sind heute die älteste Filmfabrik Deutschlands. Das in den 20er Jahren, im Dritten Reich und im deutschen Nachkriegsfilm führende Unternehmen in der Film-Postproduktion fand Antworten auf den Niedergang des Kinos durch den Aufstieg des Fernsehens, die Einführung des Videos und durchlebte nach Umstrukturierungen die Krise der Neuen Märkte. Heute unter dem Namen CinePostProduction firmierend vollzog das Unternehmen den maßgeblichen Schritt zum digitalen Dienstleister und befindet sich noch immer mit einer Niederlassung an seinem ursprünglichen Standort in Berlin-Neukölln. Das reich bebilderte, aufwändig gestaltete Buch erzählt ein spannendes Stück deutscher Filmgeschichte.
Informationen
Hardcover mit Silberschnitt
160 Seiten mit zahlreichen Abbildungen
24 x 32 cm
ISBN 978-3-940061-60-7
38 EUR
Mehr über Matthias Georgi
Pressemitteilungen
Buchbesprechung von „100 Jahre für den Film“ am 5. April 2012 auf www.hhprinzler.de
Auf der Leipziger Buchmesse habe ich kürzlich die interessante Festschrift einer Firma entdeckt, die heute „CinePostproduction“ heißt und bis 1998 den Namen „Geyer-Werke“ trug. Geyer, gegründet 1911, war das traditionsreiche Kopierwerk in Berlin-Neukölln, über das Martin Koerber 1989 für die Ausstellung „Nahaufnahme Neukölln“ eine Firmengeschichte geschrieben hat. Die Autoren Matthias Georgi und Benjamin Geissert erzählen die Geschichte in dem Buch „100 Jahre für den Film“ ausführlicher und führen sie bis in die Gegenwart fort. Die Umstellung auf Digitalisierung spielt dabei eine große Rolle. Mit umfangreichen Quellenangaben und vielen Abbildungen. Die Lektüre ist nicht nur für Filmtechniker ein Gewinn.
(Hans Helmut Prinzler, April 2012)
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